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Rote Karte für das Finanzamt!

Wenn Finanzbeamte sich im Ton vergreifen…
Die meisten Beamten pflegen einen sachlichen und angemessenen Ton. Leider gibt es aber auch Finanzbeamte, die sich wie Kotzbrocken verhalten. Lassen Sie sich das nicht gefallen – auch nicht, wenn sie Steuerschulden haben! Warum?
Sie bezahlen schließlich das Gehalt des Beamten. Dafür haben sie zumindest einen Anspruch, auf gleicher Augenhöhe und ordentlich behandelt zu werden. Stellen Sie den Beamten in sachlichem Ton zur Rede, ziehen Sie den Vorgesetzten hinzu und klären sie die Angelegenheit unter Hinzuziehung eines Zeugen.

Wenn bei einer Betriebsprüfung die Hütte brennt…
In Betriebsprüfungen können Fehler auftauchen, die zu einer Nachversteuerung führen. So weit so schlecht. Manche Finanzbeamte machen sich die Arbeit aber etwas zu einfach, indem sie formale Mängel anführen und dies als Grundlage einer Hinzuschätzung der Einnahmen nehmen. Wir warnen ganz entschieden davor, sich hier auf schlechte Deals einzulassen. Hier finden regelrechte Erpressungen durch das Finanzamt statt: „entweder sie gehen auf unseren Vorschlag ein oder wir weiten die Prüfung aus...“.

Lassen sie sich nicht ins Bockshorn jagen: das Finanzamt darf nicht wild die Einnahmen hinzuschätzen. Auch hier haben sie rechtliche Möglichkeiten. Unsere Erfahrungen vor dem hessischen Finanzgericht sind hier sehr gut. Falls
Finanzbeamte ihre Kompetenzen überschreiten oder Fehler machen, stellen sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde oder leiten sie ein Dienststrafverfahren ein.

60% der Einkommenssteuerbescheide sind falsch…
Prüfen Sie genau ihre Steuerbescheide. Steuerbescheide sind wegen Personalmangels und fachlicher Überforderung oft falsch. In unserer Kanzlei kommt es sogar vor, dass selbst Finanzbeamte anrufen und fragen, wie manche Steuerparagrafen zu verstehen sind.

Ein Einspruch kostet nichts und fällt oft zugunsten der Steuerzahler aus. Der Einspruch muss innerhalb eines Monats beim zuständigen Finanzamt eingehen. Es genügt auch eine E-Mail oder ein Fax. Auch der mündliche Einspruch ist beim Finanzamt vor Ort möglich.

Eine Begründung beim Einspruch kann auch nachgereicht werden. Lesen sie vor allem die Erläuterungen am Ende des Bescheids genau durch. Hier steht oft, warum das Finanzamt von ihren Angaben abweicht.

Der Vorteil des Einspruchs: Ergibt die Überprüfung des Finanzamts sogar eine höhere Steuerschuld, muss der Steuerpflichtige darüber informiert werden und darf seinen Einspruch zurückziehen.


Klage einreichen:
Wenn das Finanzamt den Einspruch nicht anerkennt, können sie einen Monat nach Zugang des Bescheids vor dem Finanzgericht klagen. Das Gerichtsverfahren ist allerdings nicht kostenfrei. Günstiger ist es, wenn bereits eine Klage in ähnlich gelagerter Sache bei den Gerichten vorliegt. Mit Verweis auf das Verfahren kann man den Steuerbescheid dann offen halten.

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