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Einspruchsfrist versäumt?

Kennen Sie das? Sie bekommen ihren Steuerbescheid, sind mit ihrem Kopf aber bei ganz anderen Dingen. Oder Sie legen diese unliebsame Post erst mal weit weg auf ihrem Schreibtisch? Und irgendwann fällt Ihnen ein: „ich habe da doch noch Kosten, die ich gar nicht angegeben habe.“ Nun, Sie können diese Kosten im Einspruch nachträglich geltend machen.

Für einen Einspruch gegen ihren Steuerbescheid haben Sie jedoch nicht unendlich viel Zeit. Es gibt eine Frist. Deshalb ist es sehr wichtig, Beginn und Ende der Frist genau zu kennen. Was den Beginn angeht: der Bescheid gilt mit dem dritten Tag nach Aufgabe zur Post als bekannt gegeben. Ab diesem Zeitpunkt haben Sie einen Monat Zeit.

Selbst wenn Sie diese Frist überschreiten, muss noch nicht alles verloren sein.

Zum Beispiel, wenn Sie geltend machen, dass Sie die Einspruchsfrist überhaupt nicht überschritten haben. Denn die Zugangsvermutung ist eben nur eine Vermutung. Geht der Steuerbescheid tatsächlich erst später zu, verschiebt sich das Fristende nach hinten. Allerdings reicht die bloße Behauptung des späteren Zugangs nicht aus. Sie müssen schon
stichhaltige Gründe und Beweise anführen.

Eine andere Möglichkeit:
Wenn Sie den Brief des Finanzamtes gar nicht erhalten haben, dann können Sie auch keine Frist waren. Haben Sie also einen Steuerbescheid tatsächlich nicht bekommen und geht dies auch aus Ihrem eigenen Verhalten gegenüber dem Finanzamt hervor, kann Ihnen die Behörde den Zugang nicht ohne weiteres unterstellen. Das Finanzamt muss Ihnen dann, den Steuerbescheid erneut zusenden.

Schauen Sie auch auf ihren Steuerbescheid. Auf manchen Bescheiden steht „Vorbehalt der Nachprüfung“. Wenn dies der Fall ist, können Sie jederzeit Kosten nachreichen. Die Einspruchsfrist gilt dann nämlich nicht mehr.

Natürlich beraten wir Sie auch gerne persönlich zu diesem Thema. Zögern Sie nicht uns anzurufen.

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