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Einführung der E-Bilanz

Der Gesetzgeber hat die Voraussetzungen für die Einführung der sog. E-Bilanz geschaffen. Danach sind künftig die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nicht mehr in Papierform abzugeben, sondern elektronisch, nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz, an das zuständige Finanzamt zu übermitteln.

Durch die Einführung der E-Bilanz sollen zum einen die bürokratischen Kosten der Steuererhebung gesenkt werden. Zum anderen können auffällige Datensätze durch EDV-gestützte Validitätsprüfungen, kennzahlenorientierte Verprobungen oder Mehrjahresvergleiche durch die Finanzverwaltung automatisiert herausgefiltert werden.

XBRL-Datensatz und Steuertaxonomie
Der Datensatz der E-Bilanz muss im XBRL-Format (extensible Business Reporting Language) übermittelt werden. Ausgangsgröße ist das vom XBRL e. V. erarbeitete Datenschema für die Übermittlung elektronischer Daten an den elektronischen Bundesanzeiger, das um steuerlich relevante Positionen und Elemente ergänzt ist. Für den Steuerpflichtigen bedeutet dies, dass die E-Bilanz-Datensätze auf inhaltlicher Ebene in eine Art amtlichen Kontenplan gebracht werden müssen, der als Taxonomie bezeichnet wird.

Herausforderung des Umstellungsprozesses
Die Steuertaxonomie wird die Bilanzierenden in mehrfacher Weise betreffen, da

  • bestehende Kontenpläne gegebenenfalls erweitert und Geschäftsvorfälle den neuen Konten zugeordnet werden müssen;
  • E-Bilanzen deutlich detailliertere Informationen abfragen als die bisherigen Steuererklärungen;
  • elektronische Schnittstellen zu den bereits eingesetzten Datenverarbeitungssystemen erstellt werden müssen;
  • Mitwirkungspflichten eingefordert bzw. zeitlich vorverlagert werden müssen.

Vorbereitung auf die E-Bilanz und Handlungsbedarf
Wichtig ist, dass zum 1.1.2012 die Grundlagen gelegt sein müssen, damit die in die E-Bilanz eingehenden Geschäftsvorfälle richtig erfasst werden. Nur so können aufwendige Nacharbeiten vermieden werden.

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